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Aktivitäten

2018

Tagung 27. und 28. April 2018 in Frankfurt/Main

Rechtspopulismus und Geschlechterpolitik in Europa

Die Geschlechter- und Gleichstellungspolitiken der Europäischen Union galten einige Jahrzehnte lang als Erfolgsgeschichte. Inzwischen entwickeln sich europaweit rechtspopulistische Bewegungen, die gegen Genderpolitiken und sexuelle Selbstbestimmung mobilisieren. Erkämpfte Rechte und Praktiken, etwa im Bereich der Sexualität und Fortpflanzung, werden wieder in Frage gestellt.

Zusammen mit europäischen Expertinnen aus Politik, Wissenschaft und Praxis wollen wir untersuchen, aus welchen historischen und ideologischen Quellen sich der gegenwärtige Antifeminismus speist und wie sich die Mobilmachung von RechtspopulistInnen auf Europa und die EU-Politik auswirkt? Könnte in dieser Umbruchsituation nicht auch die Chance liegen, emanzipatorische Politik neu zu denken und zu begründen?

Vielseitig statt eintönig – Medien in der Einwanderungsgesellschaft

Am Freitag den 23. März 2018, ab 18:00 Uhr findet in der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) das jb-Medienlabor statt.

Vertreibung, Flucht und Einwanderung – zentrale Probleme unserer Gegenwart – spielen in der medialen Berichterstattung eine große Rolle. Setzt die Darstellung solch gesellschaftlicher Vielfalt nicht zwingend eine Vielfalt in Zeitungsredaktionen und Sendern voraus? Nach einer Statistik der „Neuen Deutschen Medienmacher“ hat in den Redaktionen nur jede*r Fünfzigste ausländische Wurzeln. Obwohl doch in Deutschland inzwischen jede*r fünfte Einwohner*in eine Migrationsgeschichte hat.

Darüber wollen wir im 6. Medienlabor mit folgenden Gästen diskutieren: mit der Moderatorin, Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün (z.B. „Einmal Hans mit scharfer Soße“) und der Vorsitzenden der Neuen Deutschen Medienmacher Sheila Mysorekar. Auf dem Podium und später an den Runden Tischen wird auch Isabel Schayani sitzen; die zur Zeit im WDR den Facebookkanal WDRforyou leitet , und die ZEIT ONLINE-Autorin Vanessa Vu, („Meine Schrottcontainerkindheit“). Die Keynote hält Charlotte Wiedemann (freie Journalistin und Buchautorin).

Die Stiftung Frauen in Europa fördert wie schon im letzten Jahr das Medienlabor.

Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) finden Sie am Peter-Welter-Platz 2, 50676 Köln.

2016

Literaturstudie im Auftrag der Stiftung Frauen in Europa

Frauenbewegungen und -forschung in Osteuropa

Wir wollen uns an der Debatte über die gegenwärtige Krise in der Europäischen Union beteiligen. In den letzten Jahrzehnten wurde die Geschlechterpolitik in der EU vertieft und ausgeweitet. Wie sieht es aber mit der gesellschaftlichen und kulturellen Akzeptanz von Gleichberechtigung für Frauen insgesamt in den mittel- und osteuropäischen Staaten aus?

Einen ersten Überblick gibt diese Literaturstudie. Wir wollen das Thema vertiefen und planen deshalb hierzu eine Konferenz. Fragestellungen sind: Wie sind Frauen in die gegenwärtigen europäischen Debatten eingebunden? Was ist ihre Sicht auf Europa? Wie engagieren sich Frauen?

2014

Förderung einer mehrtägigen Veranstaltung von OWEN e.V. mit Partnerorganisationen und Akteurinnen aus der Russischen Föderation und dem Südkaukasus vom 10.-12. Oktober 2014 in Tbilisi, Georgien

„Empowerment von Frauen als Akteurinnen für Frieden in postsowjetischen Konflikt- und Krisenregionen: Bestandsaufnahme und Perspektiven“

OWEN (Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.) hat bereits mehrere Kooperationsprojekte mit Frauen-und Friedensorganisationen wie „Peace Dialogue“, dem „Friedensnetzwerk Omnibus1325“ sowie mit einzelnen Akteurinnen aus den Krisengebieten durchgeführt, um zivilgesellschaftliche Strukturen und Netzwerke aufzubauen.

Das von uns unterstützte Arbeitstreffen ist Teil dieser längerfristigen Projektarbeit. Zusätzlich zu den NGO's aus der Russischen Föderation, aus Armenien und Azerbaidschan haben Genderbeauftragte der Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew und Tiblis an der Tagung teilgenommen.

2013

Fachtagungen mit Besichtigung von Frauenprojekten am 15./16. März 2013 in Istanbul und am 22./23. November 2013 in Berlin

Der Blick emanzipierter Frauen in der Türkei und in Deutschland auf Europa

Kooperationsveranstaltungen mit dem Auslandsbüro der Heinrich-Böll Stiftung in Istanbul

Wir haben deutsche und türkische Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen und Frauenpolitikerinnen zu einem Fachgespräch in Istanbul und in Berlin eingeladen, um aktuelle genderpolitische Entwicklungen in beiden Ländern zu diskutieren und um zu prüfen, ob die Gleichstellungspolitiken der EU noch als Impulsgeber wahrgenommen werden. Die sich anschließenden öffentlichen Abendveranstaltungen widmeten sich aktuellen Fragen der Frauenbewegungen in Deutschland und der Türkei, z.B. der Gezi-Park- und der Blockupy-Bewegung.

Im Begleitprogramm haben wir die Besichtigung von Frauenprojekten in beiden Städten angeboten, in Berlin noch zusätzlich eine Besichtigung der Reichstagskuppel.

Mit den beiden Spiegelveranstaltungen wollen wir zu einem vertieften Verständnis für gleichstellungspolitische Fragen aus der Perspektive türkischer und deutscher Frauen beitragen.

2012

Buchpräsentation am 16. Mai 2012

The Unfinished Revolution - Voices From The Global Fight For Women's Rights

Herausgegeben 2012 von Minky Worden, Direktorin für Global Initiatives von Human Rights Watch, New York.

In dem Sammelband äußern sich namhafte Aktivistinnen, Nobelpreisträgerinnen und Menschenrechtsexpertinnen zum Stand der Frauenrechte in der Welt. Sie stellen Überlegungen an, wie bisherige Erfahrungen und Kämpfe zu einer "erfolgreichen Revolution" weiter geführt werden können.

Zu der Buchpräsentation mit Minky Worden und Gauri van Gulik von Human Rights Watch haben eingeladen: die Maecenia Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst, Frauenrecht ist Menschenrecht FIM e.V. und die Stiftung Frauen in Europa.

2010

Tagung am 15. und 16. Januar 2010

Das gefühlte und das proklamierte Europa – Was haben Europäerinnen von der EU zu erwarten?

Kooperationsveranstaltung mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen im Haus am Dom, Frankfurt am Main

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist eine gewisse Europamüdigkeit in Sachen Gender- und Gleichstellungspolitiken. Der EU und auch dem EU-Parlament heute fehlen Gesichter, Stimmen und eine Programmatik mit utopischem Potenzial, das für Geschlechterdemokratie und emanzipatorische Prozesse zu mobilisieren wäre. Angesichts der gegenwärtigen ökonomischen und finanziellen Krise erscheint uns dies problematisch.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir uns mit wissenschaftlichen, kulturellen und frauenpolitischen Beiträgen diesen Fragen stellen.

2008

Kulturen der Selbstständigkeit – Frauen im erweiterten Europa

Tagung mit Ausstellung am 19./20. Januar 2008 im Römer 9, Frankfurt am Main (in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., der Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst, der Evangelischen Stadtakademie in Frankfurt.)

„Krumen vom Tisch“ – Bilder und Zeichnungen von Indrė Šataitė, Litauen

Ausstellung am 18. Januar bis 9. Februar 2008 im Römer 9, Frankfurt am Main (in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung e.V., der Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst, der Evangelischen Stadtakademie in Frankfurt.)

2005

Frauen im erweiterten Europa

Tagung und Gründungsveranstaltung der Stiftung Frauen in Europa am 18. und 19. November 2005 im Karmeliterkloster, Frankfurt am Main (in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung).

 

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